Die Oper ist vielleicht nicht gerade der In-Treffpunkt schlechthin, jedoch zeigt Stephanus Domanig in seiner neuen Dokumentation „Backstage Wiener Staatsoper“, dass hinter dem berühmten Opernhaus mehr steckt, als du dir vielleicht gedacht hast. Hier sind 5 Gründe, wieso du dir den Film ansehen solltest.

1. Alle kommen zu Wort

Der Regisseur lässt in den 94 Minuten Spielzeit bekannte Gesichter wie den Staatoperndirektor Dominique Meyer seine Arbeitswelt zeigen und Anekdoten erzählen. Aber auch die Menschen hinter den Kulissen werden ins Rampenlicht gerückt: Angefangen von Schauspielerinnen über die Maskenbildnerin, einen Lichttechniker, einen Ticketverkäufer, bis hin zu einer Seniorin, die durch den Verkauf von Programmheften ihre Pension aufstockt – alle kommen dazu, von ihren Geschichten und ihrer Motivation zu erzählen.

2. Witzige Momente

Ob du es glaubst oder nicht, in die Dokumentation über die Staatsoper hat es tatsächlich auch der ein oder andere witzige Moment geschafft. Zum Beispiel als scheinbar etwas verwirrte Touristen plötzlich beim Künstlereingang landen, anstatt bei der Ticketkassa beim Haupteingang. (Wie schafft man das überhaupt?)

3. Die Dramaturgie ist spannender als erwartet

Auch der dramaturgische Aufbau hat mehr zu bieten, als du vielleicht angenommen hättest. Während nämlich die Entstehung und die Vorbereitungen für Camille Saint-Saëns‘ Oper „Samson und Dalila“ gezeigt wird, bekommen die Zuseher die Visionen der Regisseurin und des ganzen Teams als Wirklichkeit zu sehen. Denn es werden gleichzeitig immer wieder Szenen der fertigen Produktion gezeigt. So sieht man richtig, wie das Stück lebendig wird – eine spannende Abwechslung!

4. Es gibt Bienen

Richtig gelesen, auf dem Dach der Wiener Staatsoper gibt es offensichtlich mehrere Bienenstöcke. Der kaufmännische Geschäftsführer Thomas Platzer präsentiert stolz die fleißigen Tiere und erklärt, dass der Honig extra für Sponsoren geimkert werde. Wer hätte das gewusst?

5. Du spürst wirklich das Flair

Im Großen und Ganzen muss ich sagen, dass du wirklich die Atmosphäre und die Stimmung im Haus zu spüren kriegst. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind mit Leidenschaft bei der Sache und diese Hingabe wird über die Kinoleinwand auch tatsächlich spürbar. Wer also einmal hinter die Kulissen der Wiener Staatsoper blicken will, muss nur ab 10. Mai ins Kino gehen.

Mehr dazu findest du hier:

Backstage Wiener Staatsoper